
Markus & Andrea Eschbach
Sorg für mich, gib mir zu fressen und zu trinken,
sprich oft zu mir, oft ersetzt mir deine Stimme die Zügel!
Sei gut zu mir, und ich werde dir freudiger dienen und dich lieben.
Aus: Gebet eines Pferdes
Das Pferd wird deutlich leistungsfähiger
Dualaktivierung
Die Dualaktivierung unterstützt sehr effizient das normale Training, unabhängig von der Reitweise. Durch verschiedene Übungen am Boden, an der Longe und im Sattel wird durch den optischen Reiz über die Farben Blau und Gelb das Gehirn des Pferdes zu gleichmässigerer Aktivität angeregt. Beide Hirnhälften arbeiten besser zusammen, was sich fast sofort in deutlich verbesserter Koordination zeigt.
Die Pferde lernen so, ihren Körper besser zu balancieren. Die Lastaufnahme über die Hinterhand, das sich Geraderichten, die Losgelassenheit und das schwungvolle Bewegen fallen ihnen viel leichter. Dual-Aktivierung hilft dem Pferd, Rechts-Links-Reize besser zu verarbeiten und seine Balance zu finden..
Das Pferd entwickelt ein besseres Körpergefühl, was zu einer besseren Koordination und Trittsicherheit führt. Dies trägt dazu bei, dass die Muskulatur gleichmässiger ausgebildet wird.
Die Dual-Aktivierung wurde aus der Idee geboren, das natürliche
Ungleichgewicht des linken und rechten Auges bzw. der Gehirnhälften
auszugleichen. Linke und rechte Gehrinhälfte sind fast nicht miteinander
verbunden, was dazu führt, dass ein Pferd alles von 2 Seiten lernen
muss.
Auch wird auf den gleichen Gegenstand oft unterschiedlich reagiert, abhängig davon, ob er mit dem rechten oder linken Auge wahrgenommen wird. Da das linke Auge mit der rechten Gehirnhälfte und das rechte Auge mit der linken Gehirnhälfte verbunden ist, kommt es zu Transferproblemen. Informationen, welche mit dem linken Auge aufgenommen werden, können nicht von der rechten in die linke Gehirnhälfte transferiert werden.
Darüber hinaus haben Pferde meistens ein
"schwaches" und ein "starkes" Auge. Daraus folgt, dass sich die
Hirnhälften von Natur aus im Ungleichgewicht befinden. Dies führt zu
Balance- und Koordinationsproblemen, da für die Körpersteuerung biede
Hirnhälften benötigt werden. Das einseitige Arbeiten durch den Menschen
(fast alles von links) vertärkt diesen Effekt noch.
Die Lösung
Genau an diesen Transferproblemen zwischen rechter und linker
Gehirnhälfte setzt die Dual-Aktivierung an.
Die Dual-Aktivierung aktiviert durch die ständigen rechts/links-Reize
das Pferd dazu, mehr Informationen von beiden Seiten aufzunehmen und sie
im Gehirn zu verarbeiten. Durch Reizen beider Augen soll das
Ungleichgewicht gemindert bzw. aufgehoben werden. Um diese Reize zu
veranlassen, weden die Farben gelb und blau verwendet, da neueste
Studien aus den USA belegen, dass Pferde die Farben gelb und blau am
besten sehen.
Die Dual-Aktivierung fördert die Konzentrationsfähigkeit Ihres Pferdes
und führt zu einem besseren gegenseitigen Verstehen zwischen Mensch und
Pferd. Sie erleichtert es dem Pferd, die Last mit der Hinterhand aufzunehmen
und sich geradezurichten, in allen drei Grundgangarten. Ihr Pferd tritt
vermehrt unter den Schwerpunkt, was wiederum die Lastaufnahme erleichtert.
Dies geschieht unabhängig davon, ob Sie Englisch-, Western- oder
Wanderreiten bevorzugen und auf welchem reiterlichen Niveau Sie sich
befinden. Dual-Aktivierung hilft dem Sportpferd die
Leistungsbereitschaft zu erhöhen und erleichtert das Erlernen schwerer
Lektionen. Dem Freizeitpferd hilft es, sicherer auf den Beinen zu
werden. Viele Pferde sind so schreckhaft, weil sie in
Gefahrensituationen mit ihren Hinterbeinen keine Last aufnehmen können,
sonder parallel fussen und Angst haben, das Gleichgewicht zu verlieren.
Die
Dualaktivierung besteht aus zwei Elementen:
Einerseits aus der für die Ausbildung von Pferden bekannten Methode der "Gassenarbeit" und andererseits aus den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Wahrnehmung der Pferde mit den Augen und der Verknüpfung dieser optischen Reize mit dem Gehirn.
Durch die Geitner Dual-Gassen kann man die Pferde sehr gut abwechseln
gerade stellen und biegen. Klassische Lektionen wie "Gerade richten und
vorwärts reiten" und "halbe Volte kehrt" können durch die Anlehnung in
den Gassen besser geritten werden. Dabei müssen die Pferde sich nicht
nur gut ausbalancieren und koordinieren, sie müssen auch sehr bewusst
ihre Beine durch den Parcours bewegen und gleichzeitig auf den Reiter
achten.
Die
"Gassen" wurden aus einem Material hergestellt, das Verletzungen
verhindert, und sie sind mit den vom Pferd am besten wahrzunehmenden
Farben Blau und Gelb versehen.
Unabhängig vom Niveau des Reiters
Der grösste Vorteil dieser Arbeit liegt darin, dass sie geeignet ist für Reiter und Pferde aller Sportarten und Ausbildungsstadien.
Die Dualaktivierung ist eine Basisarbeit, auf der die verschiedenen Reitkünste und Reitdisziplinen aufgebaut werden können. Sie ist zu Beginn in einer längeren Trainingseinheit aufzubauen und es macht Sinn, sie später immer wieder als Teil eines Ganzen im Gesamttraining zu integrieren.
Wenn Sie diese wirksame Methode auch erlernen möchten, dann gönnen Sie sich und speziell auch Ihrem Pferd unseren zweitägigen Kurs:
Möchten Sie selbst einen Dualaktivierungs-Kurs mit Andrea Eschbach bei Ihnen organisieren, dann nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.
Weiter Informationen über das Pferdegehirn sehen Sie hier...
Alle Inhalte Inhalte Eschbach Horsemanship